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Eine Case Study:

Bei einem renomierten Großunternehemen in der Automobilzuliefer-Branche setzt COM/ON/FOUR das elektronische Planspiel "SIMCar" als Instrument im Assessment ein.

Damit wird - neben klassischen Stationen eines Assessmentcenters - ein automatisiertes Werkzeug verwendet. Dei Erfahrungen zeigen, dass elektronische Simulationen eine wertvolle Bereicherung des Spektrums diagnostischer Settings darstellen.

 

Situation:

Das klassische Assessmentcenter hat sich als diagnostisches Instrument zur Potenzialermittlung seit vielen Jahren etabliert. COM/ON/FOUR unterstützt verschiedene Unternehmen regelmäßig durch die Planung, Konzeption und Durchführung von Assessmentcenter. Dabei kommen Rollenspiele zum Einsatz und in jüngster Zeit auch das  Planspiel „SIMCar“. Bei Letzterem handelt es sich um ein automatisiertes, innovatives Werkzeug, was praktische Gültigkeit mit hoher Effizienz und Realitätsnähe vereint.  


Herausforderung:

Die Aufgabe der Beobachter ist anspruchsvoll und erfordert Erfahrung und sorgfältige Planung: 

  • Die Teilnehmer sind keine Mitarbeiter von Autohäusern. D. h., es wird von ihnen erwartet,  dass sie sich auf eine berufsfremde Branche einlassen und den Transfer  von ihrem derzeitigen Arbeitsumfeld hin zum Autohaus vornehmen.
  • Jeder zu Beobachtende managt als Alleingeschäftsführer alle drei Bereiche und soll ganzheitlich den vielfältigen Anforderungen gerecht werden.
  • Neben den quantitativen Ergebnissen des Planspiels werden auch qualitative Verhaltensbeobachtun-gen gemacht.Im Vorfeld der zwei Stunden Spielzeit ist es außerordentlich wichtig, dass die Teilnehmer gut und effektiv vorbereitet werden, so dass die Handhabung, z. B. die Navigation, kein Problem darstellt.

   

Lösung:

Das Planspiel wird für den Einsatz sorgfältig vorbereitet und getestet. Der zu Beobachtende arbeitet in einem Schulungsraum, der mit einem Rechner mit Internet-Anschluss ausgestattet ist. Hierbei könnte es sich allerdings auch direkt um den Arbeitsplatz des Mitarbeiters handeln.

Vor der Durchführung des Planspiels erhalten die Teilnehmer eine straff strukturierte Einführung in das Programm, in die Business-Logik und die Handhabung. Anschließend haben sie Gelegenheit, selbst das Planspiel am PC auszuprobieren. Diese Einstimmung vermittelt sowohl das notwendige Know-how der Anwendung als auch eine entspannte, aber konzentrierte Atmosphäre.

Im Programm ist ein virtuell bereits existierendes Unternehmen voreingestellt, mit dem am 31. Tag seiner Existenz begonnen wird. Ein Unternehmens-Tag  entspricht 50 Sekunden Spielzeit. Die Teilnehmer beginnen also am 31.Tag und haben 150 Tage Zeit. Die Simulation stoppt nach 180 Tagen (2 Quartale) automatisch und die erzielten Ergebnisse werden abgelesen. Wie in der Realität sind Anforderungen eingebaut, die die Komplexität und die vielschichtigen schwierigen Entscheidungssituationen und teilweise konkurrierenden Ziele innerhalb eines Unternehmens sichtbar machen, wie z. B. Image-Verbesserung contra laufende Kosten oder Kapazitäts-Erhöhung contra Vorhaltekosten.

Die Teilnehmer werden vor Ort von einer Beobachterin von COM/ON/FOUR im Assessment begleitet, während durch eine weitere Mitarbeiterin von COM/ON/FOUR im Stammhaus in Nürnberg eine virtuelle Begleitung erfolgt. Im Anschluss an das Planspiel werden die Ergebnisse ausgewertet. 

   

Ergebnis:

Die quantitative Messung der Ergebnisse erfolgt über bestimmte Kennzahlen, wie Unternehmenswert, Treuerate, Absatzpotential, Durchgänge und Engpassbehandlung. Dabei stellen sich ganz unterschiedliche Ergebnisse heraus. Manche Teilnehmer zeigen sehr schnell einen ganzheitlichen, unternehmerischen Ansatz, andere legen ihren Focus auf Kosten und Wirtschaftlichkeit und wieder andere auf optimalen Mitarbeitereinsatz und Motivation. Neben dem quantitativen Erfolg werden auch Kriterien wie Initiative, Engagement, Zielorientierung, Veränderungsbereitschaft, analytisches und strategisches Vorgehen beobachtet und bewertet. All diese Messungen bzw. Beobachtungen fließen in ein Konzept ein, das gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet wurde und sich am Bedarf seines Unternehmens ausrichtet. 

Die Teilnehmer gehen in der Regel sehr unvoreingenommen an die Arbeit und verlieren schnell erste Berührungsängste mit dem Medium. Die manchmal auftretende Unsicherheit, dass für Mitarbeiter, die nicht als Unternehmer oder Führungskräfte agieren, die Simulation zu anspruchsvoll sein könnte, hat sich nicht bestätigt.

Im Unternehmen, für das das Assessment zur Potentialeinschätzung der Mitarbeiter durchgeführt wird,  zeigt man sich sehr zufrieden – sowohl mit dem Vorgehen als auch mit dem Ergebnis. Sehr oft ist von Seiten der  Teilnehmer ein hoher Wiedererkennungswert ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten nach der Auswertung der Simulation beobachtbar.

Die Business-Simulation ist in vielfältigen Bereichen der Personalentwicklung einsetzbar  - nicht nur in der Potentialeinschätzung von Mitarbeitern, sondern auch als selbständiges Modul im Bereich der internen Aus- und Weiterbildung.

 

 
© 2008 COM/ON/FOUR GmbH